Kreisfeuerwehrverband Reutlingen

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Küchenbrand im Hochhaus – 1 Person verletzt

Einsatz der Feuerwehr ReutlingenKüchenbrand am von Harald Herrmann

In den frühen Morgenstunden kam es, vermutlich durch eine eingeschaltete Herdplatte, im Hochhaus Max-Eyth-Str. 235 zu einem Küchenbrand. Der Brand erfasste die Kücheneinrichtung und führte zu einer starken Verrauchung der 1-Zimmer-Wohnung. Aufgrund einer offenstehenden Tür kam es zur weiteren Verrauchung des Flures im zweiten Obergeschoss. In der weiteren Folge breitete sich der Rauch über die Außenfassade und über den Aufzugschacht aus.

Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr lies einen Löschangriff über die festinstallierte Löschleitung im Gebäude unter Atemschutz vornehmen. Gleichzeitig wurde der Wohnungsinhaber mit einer leichten Rauchvergiftung ins Freie geführt und dem Rettungsdienst übergeben.

Aufgrund der Rauchentwicklung veranlasste die Polizei die Einleitung der Räumung des Hochhauses. Die nachgerückten Kräfte der Abteilung Freiw. Feuerwehr Stadtmitte kontrollierten alle über der Brandwohnung liegenden Geschosse und führten Lüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen durch. Bereits 10 Minuten später war der Brand gelöscht, sodass die Hausbewohner wieder gefahrlos in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Die teilweise nur leicht bekleideten Bewohner des 2. Obergeschosses wurden bis zum Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen in einem angeforderten Omnibus der RSV untergebracht.

Von der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte war ein Löschzug, bestehend aus einem Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und der Drehleiter eingesetzt. Ein weiterer Löschzug sowie der Abrollbehälter - Atemschutz und der große Einsatzleitwagen ELW 2 wurde mit der Führungsunterstützungseinheit vor Ort in Bereitschaft gehalten.

Der Rettungsdienst war mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen, einem Organisatorischen Leiter sowie der Schnelleinsatzgruppe SEG vor Ort. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte alarmiert.

Der Schaden beläuft sich nach Schätzung der Feuerwehr auf ca. 20.000 €.