Kreisfeuerwehrverband Reutlingen

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Vom abgestürzten Gleitschirmflieger, direkt zum Küchenbrand.

Einsatz der Feuerwehren Lichtenstein und PfullingenHöhen / Tiefenrettung 2 am von U. Brändle, Feuerwehr Lichtenstein

Um 14:55Uhr wurden die Feuerwehren Lichtenstein und Pfullingen mit dem Stichwort „H3 Höhenrettung / Tiefenrettung“ zum Skilift auf den Traifelberg alarmiert. Gleichzeitig wurde der Kreisbrandmeister, die Bergwacht Pfullingen sowie der Rettungsdienst und die Polizei mitalarmiert.

Nach einer Baumlandung, hing ein Gleitschirmflieger in ca. 15-16 Meter Höhe in seinem Gurtzeug. Sein Gleitschirm hatte sich in einer Höhe von ca. 20 Meter im Baum verheddert. Die Einsatzstelle befand sich mitten im Skilift-Hang.

Da ein Absturz nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden zwei Sprungpolster in Stellung gebracht. Zum Materialtransport in den Hang, wurde auf einen Traktor eines Feuerwehrkameraden zurückgegriffen, was sich bei den sommerlichen Temperaturen als sehr hilfreich herausstellte. Nach ca. 1,5 Stunden konnte der Verunglückte durch die Bergwacht und die Höhenrettungsgruppe gesichert, kontrolliert abgelassen und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Weitere Infos und Maßnahmen der Bergwacht Pfullingen: https://www.bergwacht-pfullingen.de/index.php/60-gleitschirmflieger-aus-baum-gerettet

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz.

Noch während den Aufräumarbeiten, wurden die Feuerwehren Lichtenstein und Pfullingen zu einem Küchenbrand nach Unterhausen alarmiert. Das auf Rückfahrt befindliche HLF 20, traf unmittelbar nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Im Erdgeschoss konnte ein Friteusenbrand im Küchenbereich festgestellt werden, welcher innerhalb weniger Minuten gelöscht wurde. 4 Personen mit Verdacht auch Rauchgasintox, wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Bereits das 2. mal innerhalb von 10 Tagen, dass die Feuerwehr Lichtenstein zu 2 Einsätzen innerhalb kürzester Zeit alarmiert wurde. Am 28.07.20 um 22Uhr musste eine unklare Brandmeldung in Unterhausen abgearbeitet werden. Beim Eintreffen konnte kein Ereignis festgestellt werden, somit waren auch keine Maßnahmen notwendig. Dies sollte sich aber ca. 1 Stunde nach Einsatzende ändern. Alarmiert wurde zu einem Scheunenbrand außerhalb vom Ortsteil Holzelfingen. Gebrannt hatte eine größere Holzmenge.